Seminare

Die Volkshochschule (auch VHS genannt) ist eine gemeinnützige Einrichtung. Sie dient der Bildung von Erwachsenen. Volkshochschulen sind aber entgegen der Bezeichnung keine wirklichen Hochschulen. Das Kursangebot der Volkshochschulen besteht aus Veranstaltungen von unterschiedlicher Dauer, zumeist zwischen 1 sowie auch schon mal 15 Wochen.

Das Angebot steht im Allgemeinen allen Personen ab dem Alter von 16 Jahren zur Verfügung. Es gibt auch Kurse, die auf die Bedürfnisse von berufstätigen Personen eingehen. Andere Kurse sind speziell auf Arbeitslose, Familienfrauen sowie -männern oder auch auf Rentner und Pensionäre ausgerichtet. Entsprechend der Zielgruppe und der Verfügbarkeit von Räumen finden die Kurse vormittags, abends oder auch als Intensivkurs an einem Wochenende statt.

Ein zusätzliches Standbein einer Volkshochschule sind auch die Bildungsurlaube. Manche Volkshochschulen führen Studienreisen sowie Exkursionen durch. Sehr typisch für das Kursangebot an Volkshochschulen sind folgende Themenbereiche: Studienreisen, verschiedene Schulabschlüsse, Kultur und Gestaltung, Gesundheitsbildung, Sprachkurse (auch Alphabetisierungskurse), EDV und Arbeit und Beruf, Umwelt, Gesellschaft und Politik. In aller Regel finanzieren sich die Volkshochschulen durch die 4 „Säulen“: Drittmittel, Einnahmen aus Teilnehmerentgelten, Zuschüsse der Gemeinde und Zuschüsse des Landes.

So werden die Kosten, die für die einzelnen Teilnehmer entstehen, möglichst gering gehalten. Weil die Volkshochschulen nur zum Teil die Kosten durch Teilnehmerentgelte finanzieren müssen, sind VHS-Kurse recht kostengünstige Angebote. Es soll möglich sein, dass sich jeder den Besuch dieser Kurse leisten kann.